Kinder helfen Kindern – und ich bin dabei!
STAR-KIDS? Hört sich ja spannend an!
Aber, wer oder was steckt denn eigentlich dahinter?
Wer kümmert sich denn eigentlich um die STAR-KIDS-Website und all die Informationen, die man hier findet?
Ein Hilfswerk für Kinder
Die Website wird gemacht vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Das ist das Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland. „Werk“? Dieser Teil des Namens hört sich vielleicht etwas merkwürdig an, weil man ihn auch mit „Fabrik“ gleichsetzen könnte. Aber beim Kindermissionswerk wird eigentlich nichts produziert, wenn man einmal von den vielen „guten Taten“ absieht, die jedes Jahr möglich gemacht werden können. Tja, und damit kann man also auch sagen, dass man „Werk“ mit „gute Taten“ übersetzen kann. |
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Hilfe für Not leidende Kinder
Eigentlich ist das Kindermissionswerk ein Verein. Und zwar kein Verein, in dem man einfach so Mitglied wird, wie zum Beispiel in einem Sportverein. Es ist ein Verein mit wenigen Mitgliedern und rund 60 Angestellten, die dafür sorgen wollen, dass es vielen benachteiligten Kindern in allen Teilen der Welt zukünftig etwas besser geht. Zum Beispiel hungernden und kranken Kindern in Afrika, Kindern, die in Asien oder Osteuropa unter Kriegen leiden oder ohne Eltern aufwachsen müssen, oder Kindern in Südamerika, die nicht zur Schule gehen können. |
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3.600 Hilfsprojekte weltweit
Möglich ist das dem Kindermissionswerk nur, weil viele Menschen – und vor allem viele Mädchen und Jungen – Geld sammeln, das den Not leidenden Kindern zu Gute kommt. 3.600 so genannte Projekte können damit unterstützt werden. Das sind zum Beispiel Krankenhäuser oder Schulen, Waisenhäuser oder Kindergärten, aber auch Programme zur Versorgung mit Medizin oder Nahrungsmitteln. |
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Ich bin dabei!
Ein Motto des Kindermissionswerks heißt übrigens „Kinder helfen Kindern – und ich bin dabei!“ – und vor allem die Sternsinger nehmen diesen Spruch sehr ernst. Jedes Jahr sind rum den 6. Januar überall in Deutschland 500.000 Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige unterwegs. Sie ziehen als Sternsinger von Haustür zu Haustür, bringen den Menschen Christus´ Segen und sammeln dabei immer wieder sehr viel Geld für Kinder in Afrika, Asien oder Südamerika, denen es lange nicht so gut geht, wie den meisten Kindern in Deutschland.
Ganz viele Informationen zum Thema Sternsinger findet man übrigens hier. |
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Gegründet vor 160 Jahren
von einem kleinen Mädchen
Das Kindermissionswerk ist übrigens schon fast 160 Jahre alt. Am 2. Februar 1846 wurde es in Aachen gegründet. Dafür hatte sich ganz stark ein damals 14 Jahre altes Mädchen eingesetzt: Augusta von Sartorius.
Bei ihren Großeltern im Nachbarland Belgien hatte sie davon gehört, dass Kinder in Afrika hungern mussten. Und dagegen wollte Augusta unbedingt etwas tun. Weil das Hilfswerk in Aachen gegründet wurde, hat es auch heute noch seinen Sitz in der alten Kaiserstadt. In der Zentrale arbeiten die Menschen, die sich darum kümmern, dass das gespendete Geld auch tatsächlich bei den Kindern in den anderen Ländern ankommt. |
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Nicht nur Sternsinger machen mit ...
Schulen, einzelne Klassen, Kindergartengruppen, Gruppen aus Jugendverbänden oder Pfarrgemeinden, Messdiener oder Kinderchöre – es gibt ganz unterschiedliche Aktionsgruppen, die sich auch außerhalb der Sternsinger-Zeit für die Kinder in der Welt einsetzen und dabei mit dem Kindermissionswerk zusammen arbeiten. Mit Weihnachtsbasaren oder Sommerfesten, Sponsorenläufen oder Kinderflohmärkten sammeln sie Geld.
Sie unterstützen damit sehr oft ganz konkrete Projekte – zum Beispiel eine Schule in Afrika, ein Heim für Straßenkinder in Südamerika oder den Bau eines Brunnens für einen Kindergarten in Asien. Sie alle wissen, dass es jede Menge Spaß macht, anderen Kindern zu helfen – und natürlich besonders solchen Mädchen und Jungen, denen es nicht so gut geht wie ihnen: Straßen- und Waisenkinder, ehemalige Kindersoldaten, Kinder, die nichts oder zu wenig zu essen haben, die nicht zur Schule gehen können oder denen nicht geholfen werden kann, wenn sie krank sind. |
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